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Gesunder Schlaf: Diese Dinge sollte man vor dem Einschlafen vermeiden

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In der heutigen Zeit gibt es verschiedene Arten von Schlafstörungen, die zur Volkskrankheit geworden sind. Deswegen geben wir hier Tipps zum besseren Einschlafen und welche Dinge man davor beachten sollte.

Das Problem nicht einschlafen zu können kennt jeder, nicht nur aufgrund von Stress, Alltagssorgen oder Lärm. Manche versuchen zum besseren Einschlafen verschiedene Mittel oder Hausmittelchen wie zum Beispiel Aminosäuren bei Schlafstörungen. Dabei gibt es einfache Tipps um den besten Schlaf zu bekommen.

gesunder Schlaf im Bett

Wo sollte man am besten schlafen?

Natürlich stellt sich nicht nur die Frage wie man schläft, sondern auch wo. Naheliegend ist hier das Bett, genauer: die richtige Matratze.

Mit dem Gedanken im Hintergrund, dass Menschen im Schlaf bis zu einem Liter Schweiß verlieren und Milben sich in Matratzen einnisten, sollte man sich eine gute Matratzenauflage anschaffen. Sie schützt nicht nur die Matratze sondern trennt den Menschen zusätzlich zum Bettlaken und zum Schlafanzug von der Matratze.

Die richtige Matratze sollte sich dem Körper und der Körperform anpassen um körperliche Schmerzen, wie Rückenschmerzen oder Probleme mit den Bandscheiben und Muskelverspannungen sowie schmerzende Druckstellen vermeiden oder sogar vorbeugen. Zur Orientierung hier eine Auflistung von Matratzenarten:

 

  • Federkernmatratze

 

Einer der Klassiker unter den Matratzen, sie ist meist preisgünstig und hat eine hohe Stützkraft und ist deshalb für ein hohes Körpergewicht empfehlenswert. Sie hat eine gute Luftzirkulation, aber durch die Stahlfedern oder auch Bonell-Federn kann eine Geräuschbildung möglich sein. Deshalb wurden die herkömmlichen durch Taschenfederkernmatratzen ersetzt.

 

  • Kaltschaummatratzen

 

Sie ist im Eigengewicht leichter als die Federkernmatratze und auch geräuscharm. Sie hat eine gute Wärmeisolation, ist deshalb aber für schnell schwitzende Personen ungeeignet.

 

  • Latexmatratze

 

Diese Art von Matratze ist sehr hygienisch und auch geräuscharm. Sie ist in Sachen Milbenbefall, eine der Besten, denn Sie hat eine sehr geringe Anfälligkeit. Durch ihr gemischtes Material aus Gummi und Latex ist sie aber sehr schwer.

Essen und Trinken

Wer mit vollem Magen ins Bett geht, gönnt Magen und Darm nicht genug Zeit um zu verdauen. Dadurch kann es zu Schlafstörungen kommen und man findet keine Ruhe. Um einen gesunden Schlaf zu bekommen sollte auch auf die Ernährung achten.

Deshalb sollte man mindestens drei Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr essen, wenn man es aber nicht anders planen kann sollte man nur leicht verdauliche und keine zuckerhaltigen und stark gewürzte Lebensmittel sowie nur kleine Mengen zu sich nehmen. Leicht verdaulich wäre Joghurt, im Gegensatz zu Vollkornbrot oder Obst.

Auch alkoholische Getränke vor dem Schlaf sollten vermieden werden, da der schwankende Alkoholpegel die Schlafarchitektur durcheinander bringt. Koffeinhaltige Getränke können ebenso wachhalten, wie zum Beispiel Kaffee, Cola und schwarzer und grüner Tee.

Wer abends Medikamente zu sich nehmen muss, sollte mit seinem Arzt vorher darüber sprechen ob diese Medikamente Einfluss auf die Schlafqualität haben. Bestimmte Tabletten und sogar Vitamine wie zum Beispiel Vitamin B6 und B12 können schlaf hemmend wirken.

Man sollte dies mit seinem Arzt abklären, ob man diese Medikamente nicht doch auch am Morgen schlucken kann. Zu festen Uhrzeiten essen kann auch helfen keinen Mitternachtssnack mehr zu sich zu nehmen.

Der Schlafort

Nicht nur in welchem Bett man liegt ist wichtig, sondern auch in welchem Raum und dessen Temperatur. So sollte ein Raum, in dem man schläft so dunkel sein, als wäre er eine Höhle. Licht regt das Gehirn an und bringt den Schlafrhythmus durcheinander. Eine ideale Temperatur ist circa 18°C.

Dabei sollte aber auch auf Decken und Matratze geschaut werden, wie viel Wärme beziehungsweise Kälte sie von sich geben. Am Ende sollte es nicht zu kalt und auch nicht zu warm sein, aber es wird eine eher kältere Temperatur empfohlen, da Menschen im Schlaf am meisten und am schnellsten schwitzen.

Psychologisch sollte man sein Bett nur mit dem Schlafengehen und Sex verbinden, alles andere darf nicht zur Gewohnheit werden. Essen, Lesen und Lernen sollten an anderen Plätzen erledigt werden und halten nur vom Schlafengehen ab.

Schlafenszeit

Feste Rituale sind nicht nur für Kinder wichtig, sondern können auch Erwachsenen helfen. Feste Zu-Bett-Geh-Zeiten sind wichtig für die innere Uhr. Stichwort Uhr: Ständig auf die Uhr zu schauen ist nicht produktiv, denn umso öfter man es macht umso mehr Druck baut sich auf. Mit Druck lässt sich nicht gut einschlafen.

Was hat sonst noch Einfluss auf den Schlaf?

Wer putzt abends seine Zähne mit einer Zahnpasta, die nach frischer Minze schmeckt? Dies kann ein Auslöser für Schlaflosigkeit sein, denn der Geschmack frischer Minze regt das Gehirn an um wach zu bleiben. Auch der Geschmack einer Zitrone oder Zitrusfrüchten fördert die geistige Stimulation und kann zum Beispiel im Waschmittel, Lebensmitteln wie Tee und Obst oder in der Luft enthalten sein.

Raucher sollten die Gute-Nacht Zigarette auf Morgens aufschieben um schlaflose Nächte zu vermeiden.

Sport ist Mord – zumindest im Fall Schlaf. Wer zu spät anstrengenden Sport ausübt hindert seinen Körper daran abzuschalten und herunterzufahren. Es wird empfohlen, zumindest zwei Stunden vor dem Niederlegen keinen Sport mehr zu machen. Ausnahmen können hier Yoga oder Autogenes Training sein.

Wer abends viel nachdenkt sollte dies nicht im Bett tun, denn spannende, emotionale und intellektuell anstrengende Dinge halten wach. Dies können auch ein Buch oder etwas im TV Gesehenes sein und sollte deshalb vermieden werden.

Wenn es dann endgültig zum Einschlafen kommt, sollten alle elektronischen und technischen Geräte ausgeschaltet, nicht auf Standby oder Flugmodus, sein, da auch nur das kleinste Licht, das zum Beispiel beim Laden aufblickt, störend für den Schlaf sein kann.

Wer in seinem Schlafritual, das förderlich für einen gesunden Schlaf ist, die abendliche Gesichtshygiene stehen hat, sollte das Abwaschen mit kaltem Wasser meiden, dies kann zwar förderlich sein um die Poren zu verschließen, aber der Körper benötigt Energie um wieder auf die ursprüngliche Körpertemperatur zu kommen und dies hält wach.

Alles in allem kann man tatsächlich sehr viel beachten, doch nicht alles muss streng nach Protokoll abgearbeitet werden. Die einen oder anderen Dinge sind für manchen vielleicht selbstverständlich, anderes wieder neu. Jeder sollte seine beste Schlafposition und Schlafräumlichkeit finden und sich dann entspannt auf den nächsten Tag freuen. Falls es dann immer noch nicht klappen sollte, kann es auch helfen, das Bett – wenn möglich – anders auszurichten.

 

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